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| 10:17 Uhr

Taucheruhren: Beim Kauf auf die "inneren Werte" achten

FOTO: Bildrechte: Flickr https://www.flickr.com/photos/mliu92/6906691888/ CC BY-SA 2.0 http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0 Bestimmte Rech
Eine richtige Taucheruhr ist schon lange kein reines Profisportler-Accessoire mehr. Auch Menschen, die einfach mal gerne spontan in den See springen oder auch regelmäßig schwimmen gehen, bevorzugen das wasserdichte Uhrwerk. Doch schon bei der Suche nach der richtigen Uhr verwirren so manch einen die Angaben zur Wasserdichtigkeit.

Denn "Druckfest bis drei Bar 30 Meter" oder "water resistant 30m" können schnell missinterpretiert werden. Spätestens seit der Baselworld 2016 im März ist klar: Taucheruhren liegen momentan voll im Trend. Ob nun seltene Vintage-Taucheruhren, die insbesondere für richtige Sammler von Interesse sind, oder moderne Modelle für sportive Frauen oder Männer - das wasserdichte Uhrwerk ist vielseitig einsetzbar und damit ein zuverlässiger Begleiter in allen Lebenslagen.

Irreführende Angaben

Doch wer sich eine Taucheruhr kaufen will, wird schnell mit verwirrenden Angaben zur Wasserdichtigkeit konfrontiert. Gilt eine Uhr als wasserdicht bis 30 oder gar 50 m, geht man fälschlicherweise davon aus, dass ihr ein Sprung ins Wasser nichts anhaben kann. Doch in Wirklichkeit hält die Uhr mit dieser Eigenschaft lediglich einem Regenschauer oder etwas Wasser beim Händewaschen stand - dafür sorgen die entsprechenden Dichtungen schon. Wer samt Uhr schwimmen will, sollte eine Taucheruhr mit einer Druckfestigkeit bis zu 10 bar bzw. Atmosphären (100 m) wählen. Doch Vorsicht: Bis zu 100 m tief tauchen kann man damit noch lange nicht . Die Angabe der Wasserdichtigkeit in Metern bedeutet nur, dass das jeweilige Modell einem Testdruck der entsprechenden Wassersäule standhalten kann! Wer tauchen will, sollte sich für ein Modell mit einer Wasserdichtigkeit ab 20 atm (200 m) entscheiden. Dieses ist dann tatsächlich für Wassersport geeignet.

Auf Qualität achten

Doch egal, für welches Modell man sich am Ende auch entscheiden mag, an eins sollte man immer denken: Die Wasserdichtigkeit gehört nicht zu den dauerhaften Eigenschaften einer Taucheruhr und kann sich nach jahrelanger Nutzung auch verringern. Schuld daran ist der natürliche Alterungsprozess der Uhr sein oder beispielsweise auch das Anstoßen am Glas. Deshalb sollte die Wasserdichtigkeit der Taucheruhr mindestens einmal im Jahr vom Fachmann überprüfen lassen . Des Weiteren sollte man beim Kauf darauf achten, dass die Uhr stabil ist - das ist ein Anzeichen für Druckfestigkeit. Hier kann es sich lohnen, auf die Details zu achten. Eine Taucheruhr mit kratzfestem Saphirglas beispielsweise gilt als besonders stabil und bietet die nötige Sicherheit beim Tauchen. Für eine gute Sicht auch in größeren Tiefen empfiehlt sich ein Modell mit einer klaren Typographie und fluoreszierenden Markierungen.

Regelmäßige Pflege

Damit die Uhr noch viele Jahre nach der Anschaffung Freude bereitet, muss sie gut gepflegt werden . Sowohl Salzwasser als auch chemisch aufbereitetes Wasser können die Dichtungen der Uhr beschädigen. Die vom Hersteller angegebene Wasserdichtigkeit kann in dem Fall nicht mehr garantiert werden. Deshalb empfiehlt es sich, die Taucheruhr nach jedem Gebrauch ordentlich mit klarem Wasser auszuspülen. Um der Überalterung vorzubeugen, kann man zusätzlich alle zwei Jahre die Dichtungen der Uhr wechseln lassen. Und übermäßige Hitze sowie direkte UV-Einstrahlung sollte man nach Möglichkeit vermeiden.