. " der Tanzkompanie Golde G. widmet sich dem Thema Heimat und untersucht, was dieser Begriff für die Lausitzer bedeutet. Ist Heimat ein Sehnsuchtsort, was bewirkt Heimatverlust durch Umsiedlung oder Vertreibung? Und kann man eine neue Heimat finden? Auf der Grundlage persönlicher Geschichten entwirft die Tanzkompanie Golde G. choreografische ‚Heimat'- Bilder.

Die Tanzkompanie wurde im Oktober 2008 von der Choreografin Golde Grunske in Cottbus gegründet und entwickelte seitdem mehrere Produktionen. Die oft thematisch ausgerichteten Choreografien sind im zeitgenössischen Tanz angesiedelt und entwickeln jeweils eine eigene Bild- und Formensprache.

In der 60-minütigen "ankommen . . . "-Choreografie von Golde Grunske tanzen Ioannis Avakoumidis, Juliane Bauer, Floris Dahlgrün, Denise Noack und Verena Wilhelm. Musik und Komposition: Miriam Wieczorek. Aufführungen gibt es in dieser Woche am Donnerstag, 19 Uhr, in der Kulturfabrik Hoyerswerda (Telefon 03571/405980), am Freitag und Sonnabend, jeweils 19 Uhr, im Piccolo Theater Cottbus (0355-23687) sowie am Sonntag, 17 Uhr, in der "fabrik" Guben (03561/431523). Eine weitere Veranstaltung findet am 12. September, 19 Uhr, im "Archiv verschwundener Orte" (Hornoer Krug) im Forster Ortsteil Horno (03562/694836) statt.