Tabletts, Teller, ein Tafelaufsatz, Servierplatten, Saucieren, Gewürzgefäße, Deckelterrinen mit Rechaud zum Warmhalten der Speisen sowie Besteck gehören zu dem Ende des 18. Jahrhunderts für Ludwig Erdmann Graf von Pückler geschaffenen 49-teiligen Tafelservice. Sie sind mit gravierten Wappen und Grafenkrone versehen und in den Werkstätten der Berliner Gold- u. Silberschmiededynastie Godet gefertigt worden.

Fürst Pückler erbte diesen kostbaren Besitz im Jahr 1811 von seinem Vater. Da der Fürst ohne Nachkommen 1871 verstarb, ging das Silber an seinen Neffen Siegfried von Kospoth. Dieser vererbte es seiner Nichte Theda Freiin zu Innhausen und Knyp hausen, seit 1872 verheiratete von Behr. In dieser Familie verblieb das Tafelsilber, bis es 2014 Hermann Graf von Pückler erwerben konnte. Die Ausstellung ist bis zum 28. Februar 2016 im Schloss Branitz zu sehen.