Am 28. Oktober ist nach mehr als einem Jahr Baugeschehen die feierliche Übergabe, freute sich Haag. Am 9. und 10. Dezember werde die Bühne, die als Wiege des modernen Regietheaters gilt, mit zwei Premieren wiedereröffnet. Für Haag, der seit 2005 das südthüringische Traditionstheater leitet, kommen dafür nur Werke von Shakespeare und Wagner infrage.

Stiftung kauft Schillers „Ode“-Handschrift

Die Klassikstiftung Weimar will die Originalabschrift von Friedrich Schillers Gedicht „Ode an die Freude“ erwerben. Es handle sich um eine bislang unbekannte eigenhändige Reinschrift Schillers, teilte die Stiftung am Samstag mit. Die „Ode“ ist in der Vertonung von Beethoven als Europahymne bekannt. Für die vermutlich 1785 entstandenen fünf Chor-Strophen seien bislang lediglich zwei Abschriften aus fremder Hand bekannt gewesen. Die originale Handschrift ist derzeit in Privatbesitz und soll am 21. Oktober vom Berliner Auktionshaus Stargardt in Basel versteigert werden.

Johnny Depp bringt Dr. Seuss ins Kino

In dem Film „Wenn Träume fliegen lernen“ spielte Hollywood-Star Johnny Depp den schottischen „Peter Pan“-Schöpfer J.M. Barrie. Nun hat sich der Schauspieler eine weitere Autoren-Rolle vorgenommen: Depp will die Geschichte des amerikanischen Kinderbuchautors Dr. Seuss auf die Leinwand bringen, berichtete das US-Branchenblatt „Hollywood Reporter“. Depp, der zuletzt in dem „Fluch der Karibik“-Abenteuer „Fremde Gezeiten“ zu sehen war, übernimmt die Produktion und möglicherweise auch die Hauptrolle.

Gestohlene Picasso-Bilder entdeckt

Schweizer Fahnder haben zwei 2008 gestohlene Picasso-Bilder in Serbien aufgespürt. Das bestätigte der leitende Staatsanwalt des Kantons Schwyz, Charles Fässler im Schweizer Fernsehen. Die gestohlenen Bilder waren Leihgaben des Sprengel Museums in Hannover für eine Picasso-Ausstellung. Die Bilder, die im Februar 2008 aus dem Seedamm Kulturzentrum in Pfäffikon gestohlen wurden, seien in Sicherheit, sagte der Jurist.

Juliette Binoche gab Spielberg einen Korb

Die französische Schauspielerin Juliette Binoche (47) hat US-Regisseur Steven Spielberg (64) zweimal einen Korb gegeben. Das berichtet die „Frankfurter Rundschau“. Die Oscar-Preisträgerin ist mit dem Frauenbild in den Werken des Amerikaners („Schindlers Liste“) nicht einverstanden und lehnte seine Rollenangebote ab. „Die Geschichte ist bei ihm immer nur um den männlichen Helden aufgebaut und die Frau ergänzt ihn nur“, sagte Binoche.