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"Sterne über Senftenberg" erst im April

Friedrich Rößiger bringt sein kabarettistisches Liedprogramm am Sonnabend in Senftenberg zu Gehör.
Friedrich Rößiger bringt sein kabarettistisches Liedprogramm am Sonnabend in Senftenberg zu Gehör. FOTO: Rasche
Senftenberg. Die für diesen Freitag geplante Uraufführung des Stücks "Sterne über Senftenberg" von Fritz Kater an der "neuen Bühne" Senftenberg muss wegen Erkrankung im Ensemble auf den 8. und 9. April verschoben werden. Peter Blochwitz

Nach der Verschiebung der "Sterne über Senftenberg"-Uraufführung haben sich nun alle Mitwirkenden der Inszenierung zu neuen Terminen verständigt, teilt die "neue Bühne" mit. Die Uraufführung wird sich um mehrere Wochen verzögern. "Gründe dafür sind unter anderem Verpflichtungen unseres Gastregisseurs Dominic Friedel am Schauspielhaus Graz sowie bereits bestehenden Produktionstermine für Premieren und Inszenierungen unseres Theaters", heißt es in einer Mitteilung des Hauses weiter.

Das Stück hat Fritz Kater alias Armin Petras für die "neue Bühne" geschrieben: Ein Ort in der Lausitz, der Braunkohlebergbau hat diese ostdeutsche Region über Jahrzehnte geprägt. Heute liegt diese Industrie- und Kulturlandschaft brach, eine exemplarische Ost-Provinz. Hier erzählt der Autor die Geschichte einer Handvoll Überlebender, die Fußball spielen, Eis essen, sich lieben und hassen, die im Abraum neuen Halt und Glauben suchen. Ein Stück über Aufbrüche und Rückzüge in einer utopielosen Zeit. Die Uraufführung findet nun am 8. April und am 9. April 2017, jeweils um 19.30 Uhr statt.

Am Sonnabend dieser Woche wird es in um 19.30 Uhr in Senftenberg eine zusätzliche Aufführung des kabarettistischen Liedprogramms "Alles Gute Jungs" mit Friedrich Rößiger (Gesang) und Saessak Shin (Klavier) geben.

Zum Programm: Eigentlich war es ein Auftragswerk. Zur Geburtstagsfeier eines alten Freundes. Das Fest endete daraufhin fast in einer Katastrophe. Schauspieler Friedrich Rößiger nutzte die Steilvorlage und entwickelt daraus einen kabarettistischen Liederabend voller Wortwitz und schwarzem Humor.

In Liedern und Anekdoten erzählt er die Geschichte seines alten Freundes, dessen neuer Liebe und der gemeinsamen Ikea-Kinder. Er singt vom Tod durch Überarbeiten, einer Nacht im Hotel mit dünnen Wänden und vom Abfeiern-Wollen und Nicht-Können. Chansons und Lieder von Georg Kreisler, Reinald Grebe und Bodo Wartke verschmelzen zu einem jazzig charmanten wie eigenwilligen Programm über Männer, Frauen und andere Probleme.