Die Reise der Geschichten geht über neun Länder von Georgien über Moskau bis nach Serbien und Rumänien.

Aus letzterem Land stammt Ozana Nicolau, Regisseurin vom Kurzfilm "The Island". Sie erzählt die Geschichte einer Teenagerin, die ihren emotionslosen Vater beim Fremdgehen erwischt. "Inspiration dafür war tatsächlich mein eigener Vater", sagt die 32-Jährige. Die Gefühle einer verletzten Tochter, die keine Liebe bekommt, kenne sie selber ganz gut, gesteht sie offen. Das Cottbuser Filmfestival sei für sie eine große Möglichkeit und "sehr inspirierend für weitere Projekte".

Welcher der Kurzfilme den Haupt- oder Spezialpreis abräumt, wird am heutigen Samstagabend auf der Preisverleihung in der Stadthalle Cottbus bekannt gegeben.