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Cottbus
Glanzvolle Bühnen-Festtage in Cottbus

Sorgt für Schwung: Am Neujahrsabend kommt noch einmal das Sugar-Musical ins Cottbuser Staatstheater.
Sorgt für Schwung: Am Neujahrsabend kommt noch einmal das Sugar-Musical ins Cottbuser Staatstheater. FOTO: Marlies Kross/Theaterfotografin / Marles Kross
Cottbus. In der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel ist im Staatstheater viel zu erleben.

(red/ik) Dieser Tage erstrahlt nicht nur die Fassade des prächtigen Jugendstiltheaters am Cottbuser Schillerplatz im Lichterglanz – ein glanzvolles Festtagsprogramm hält das Staatstheater Cottbus auch für seine Zuschauer bereit. Trotz einiger bereits ausgebuchter Veranstaltungen müssen Kurzentschlossene nicht auf den Theaterbesuch verzichten.

Mit einer Vorstellung des neuen Schauspielmärchens „Momo“ für alle ab sechs beginnen am 21. Dezember., 11 Uhr, im Großen Haus die Weihnachtsferien. Erstmals ist Michael Endes Kinderbuchklassiker „Momo“ in Cottbus zu sehen. Alle ab acht fiebern am 29. Dezember, 19 Uhr, bei „Hänsel und Gretel“ mit, die sich zur Opernmusik von Engelbert Humperdinck aus dem Bann der heimtückischen Knusperhexe befreien müssen.

Richtig schräg ist der berühmte Schwank „Die spanische Fliege“, in dem es um das gut gehütete Geheimnis eines Mostrichfabrikanten geht. Stolperflüge, Kopfsprünge, Ohnmachten und Karambolagen garantieren am 28. Dezember, 19.30 Uhr, Slapstick par excellence. Zwei Geräuschmacher verleihen dem Ganzen live eine kräftige Portion clownesker Zirkusakustik.

Ein Abend im Swing der 20er- Jahre, gut durchmischt mit Ufa-Schlagern und Hits der 50er, ist mit „Tonfilmschlager und Schnulzen“ am 1. Feiertag und am 28. Dezember, jeweils 19.30 Uhr in der Theaterscheune zu erleben. Präsentiert werden sie von Sänger, Entertainer und Conférencier Heiko Walter und dem Ströbitzer Salonorchester mit Musikern des Philharmonischen Orchesters.

Die erste Produktion von Schauspieldirektor Jo Fabian mit dem Cottbuser Schauspielensemble entfachte – nicht nur wegen der Ziegen auf der Bühne – kontroverse Stadtgespräche. Wer sich selbst ein Bild von der ungewöhnlichen Tschechow-Interpretation machen möchte, den erwartet im Großen Haus ein russischer Abend mit „Onkel Wanja“ am 26. Dezember, 19 Uhr. Letztmals am 29. Dezember 19.30 Uhr, zeigt das Schauspiel in der Kammerbühne „Wintersonnenwende“. Das komödiantische Stück von Gegenwartsdramatiker Roland Schimmelpfennig steckt voller feiner Ironie, Anspielungen und Seitenhiebe.

In der Kammerbühne schlüpfen am 30. Dezember, 19.30 Uhr, die Schauspieler des Theaters Furioso Berlin, Moritz Röhl und Wolfgang Gundacker, mit viel Temperament und Fantasie und zum großen Vergnügen der Zuschauer in die verschiedensten Rollen der Shakes­peare-Komödie „Was ihr wollt“.

Für einen schwungvollen Jahresauftakt sorgt das Staatstheater am 1. Januar, 19 Uhr, mit der letzten Vorstellung der überaus erfolgreichen Musicalproduktion „Sugar“ nach der legendären Filmkomödie „Manche mögen’s heiß“.