In der Ausstellung vertreten sind auch deutsche Zuwanderer aus den ehemaligen östlichen Gebieten des Deutschen Reiches, die 1919 an die Republik Polen fielen. Besonders aus dem früheren Posen, Westpreußen und Oberschlesien wanderten bis 1925 etwa 850 000 Menschen in die Weimarer Republik ein. Viele von ihnen gingen nach Berlin und Brandenburg sowie in die Regionen, die heute größtenteils zu Polen gehören: Pommern, Ostpreußen, Ober- und Niederschlesien.

Das Deutsche Auswandererhaus ist auf der Suche nach solchen Biografien.

Die Geschichte sollte die wichtigsten Stationen im Leben der Einwandererfamilie auf maximal zwei getippten DIN A4-Seiten skizzieren und möglichst bis zu den heute lebenden Nachfahren nachvollziehbar sein. Gewünscht ist zudem eine Liste der vorhandenen Dokumente und Gegenstände mit einer Kurzbeschreibung – und idealerweise Fotos.

Einsendungen an: Deutsches Auswandererhaus, Stichwort: „Einwanderer gesucht“, Columbusstraße 65, 27568 Bremerhaven. E-Mail an: wissenschaft@dah-bremerhaven.de