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| 18:14 Uhr

Spanisches Feuer im Konzert

Görlitz. Die aktuelle Konzertsaison der Neuen Lausitzer Philharmonie klingt feurig aus: Im Programm des 7. Philharmonischen Konzerts unter dem Titel "Olé" stehen vier Werke, die allesamt Einflüsse aus der spanischen Folklore in sich tragen, teilt die Philharmonie mit. Peter Blochwitz

Es dirigiert Generalmusikdirektor Andrea Sanguineti, Solist an der Harfe ist Andreas Mildner, Finalist beim Deutschen Musikwettbewerb. Das Konzert ist erstmals am Freitag in Görlitz zu hören, am Tag darauf im Theater Zittau, am 10. Juni in der Lausitzhalle Hoyerswerda, am 11. Juni im Theater Bautzen und am 16. Juni nochmals im Görlitzer Theater.

Der "Danzón no. 2" ist das bekannteste Werk des 1950 in Mexiko geborenen Arturo Márquez und basiert auf einer Synthese aus kubanischen Rhythmen und spanischen Tanzformen. Er zählt zu einem der polulärsten Werke der lateinamerikanischen Musik des 21. Jahrhunderts, Márquez selbst sagt zu seinem Werk: "Die augenscheinliche Leichtigkeit des Danzón no. 2 ist nur eine Maske für einen durch Sinnlichkeit und qualitative Ernsthaftigkeit beherrschten Musikstil".

Der spanische Komponist Joaquín Rodrigo schrieb sein "Concierto serenata" für Harfe und Orchester 1952. Im Konzert wird es von Andreas Mildner an der Harfe interpretiert.

Manuel de Falla hat in seinem Ballett "Der Dreispitz", aus dem im Konzert drei Tänze zu hören sein werden, viele Einflüsse der spanischen Folklore verarbeitet, besonders den andalusischen Flamencostil "Cante Jondo". Um diesen Vokalstil kennenzulernen, reiste er rege durch Spaniens Süden, ließ sich Volkslieder vorsingen und sammelte Material.

Die "Rapsodie espagnole" des Franzosen Maurice Ravel gehört zu dessen Frühwerken. Ravels Mutter stammte aus dem Baskenland, und so war das Spanische Teil des musikalischen Erbes des Komponisten.

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