Bean“-Darstellers an. „Wickie auf großer Fahrt“ wurde damit von Platz eins auf zwei gedrängt. Dabei verkaufte der Abenteuerfilm vor allem für Kinder sogar mehr Kinokarten als in der Vorwoche: Etwa 333 000 verkaufte Karten wurden gezählt.

Lars von Triers Endzeitdrama „Melancholia“ mit Kirsten Dunst landete mit 51 000 Besuchern auf dem sechsten Platz. 20 000 Kinogänger schauten sich Colin Farrell als Vampir in dem Remake „Fright Night“ an; das reichte aber nicht für die Top Ten der Kinocharts.

Sorbischer Preis für Benedikt Dyrlich

Die höchste Auszeichnung der Sorben, der Cisinski-Preis, wird an diesem Samstag im Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau verliehen. Der mit 7500 Euro dotierte Hauptpreis geht an den langjährigen Chefredakteur der sorbischen Tageszeitung „Serbske Nowiny“, Benedikt Dyrlich, wie die Stiftung für das sorbische Volk am Montag mitteilte. Eva-Maria Zschornack, die als Dramaturgin am Sorbischen National-Ensemble in Bautzen arbeitet, erhält den mit 2500 dotierten Förderpreis. Der Cisinski-Preis wird seit 1995 aller zwei Jahre für herausragende Leistungen in Kultur, Kunst und Wissenschaft vergeben.

Der Dichter, Schriftsteller und Publizist Benedikt Dyrlich ist Vorsitzender des Sorbischen Künstlerbundes.

Opernsänger Ingvar Wixell gestorben

Der schwedische Bariton Ingvar Wixell, einst herausragender Sänger an der Deutschen Oper Berlin, ist tot. Nach Angaben der Oper starb der 80-Jährige nach kurzer schwerer Krankheit am Samstag in Malmö in Schweden. Wixell debütierte 1955 als Papageno in Mozarts „Zauberflöte“ in seiner schwedischer Heimat. 1963 kam er nach Berlin. Von dort aus startete er seine internationale Karriere. Wixell habe sein Publikum mehr als drei Jahrzehnte lang mit unwiederbringlichen Auftritten begeistert, darunter als Rigoletto in der Inszenierung von Hans Neuenfels, betonte die Deutsche Oper.

Versteigerung zugunsten von Kunst

90 Werke von 44 ostsächsischen Künstlern kommen am Samstag für einen guten Zweck unter den Hammer. Der Erlös aus der Versteigerung in Königshain (Landkreis Görlitz) fließe in die Arbeit der Stiftung für Kunst und Kultur in der Oberlausitz, teilte das Landratsamt am Montag mit. Die Ende 2009 gegründete Stiftung will helfen, den Nachlass von Oberlausitzer Künstler für spätere Generationen zu erhalten und zu sichern. Zugunsten der Stiftung läuft auch eine Lotterie.