Sie lässt die künstlerische Entwicklung der expressionistischen Künstlergruppe "Brücke" seit ihrem Beginn vor rund 100 Jahren mit hochkarätigen Beispielen Revue passieren.
Die Ausstellung versammelt 247 Arbeiten aus dem Brücke-Museum, die jeden der "Brücke"-Protagonisten mit besonders charakteristischen Werken und seine künstlerische Entwicklung vorstellt. Dazu gehören Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein, Fritz Bleyl, Emil Nolde und Otto Mueller. Zu sehen sind auch bisher noch nie gezeigte und publizierte Neuerwerbungen der letzten Jahre.
Das Museum am Bussard steig im grünen Villenvorort Dahlem wurde am 15. September 1967 als ausschließlich auf die Werke der Künstlergruppe "Brücke" spezialisiertes Haus eröffnet. Es bewahrt heute die weltweit umfangreichste Kollektion ihrer Werke und gilt auch als das einzige Spezialmuseum für die Kunstrichtung des Expressionismus. Am Anfang stand die Entscheidung des "Brücke"-Mitbegründers Karl Schmidt-Rottluff, dem Land Berlin 74 seiner Gemälde zu schenken und darüber hinaus weitere Werke nach seinem Tod zur Verfügung zu stellen. Er starb 1976. (dpa/mar)