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| 13:33 Uhr

Filmfestival Cannes
„Solo“ überzeugt als beste „Star Wars“-Unterhaltung

Berlin. () Das schienen keine guten Vorzeichen zu sein. Eigentlich sollten Phil Lord und Chris Miller die Regie für den neuen „Star Wars“-Film übernehmen. Doch dann gab es so viel Unstimmigkeiten und Ärger, dass die beiden noch während der Dreharbeiten gehen mussten. Panisch wurde nach kurzfristigem Ersatz gesucht - und mit Ron Howard tatsächlich erfunden. Der zweifache Oscarpreisträger musste allerdings ins kalte Wasser springen und sofort mit dem Drehen weitermachen. All das sind nicht die besten Voraussetzungen, und doch hat Howard das Unerwartete geschafft: Sein „Solo: A Star Wars Story“ ist einer der besten „Star Wars“-Filme seit der ersten Trilogie geworden.

() Das schienen keine guten Vorzeichen zu sein. Eigentlich sollten Phil Lord und Chris Miller die Regiearbeiten für den neuen „Star Wars“-Film übernehmen. Doch dann gab es so viel Unstimmigkeiten und Ärger, dass die beiden noch während der Dreharbeiten gehen mussten. Panisch wurde nach kurzfristigem Ersatz gesucht – und mit Ron Howard gefunden. Der zweifache Oscarpreisträger musste allerdings ins kalte Wasser springen und sofort mit dem Drehen weitermachen. All das sind nicht die besten Voraussetzungen, und doch hat Howard das Unerwartete geschafft: Sein „Solo: A Star Wars Story“ ist einer der besten „Star Wars“-Filme seit der ersten Trilogie geworden.

„Solo: A Star Wars Story“, der am Dienstagabend beim Filmfest Cannes seine internationale Premiere feierte, kommt mit der richtigen Mischung aus Abenteuer und Action, aus Drama und Humor daher. Die Sets stecken voller Details und sind erwartungsgemäß bombastisch. Egal, ob es um eine Zugentführung an steilen, schneebedeckten Felsen geht oder die schmutzige Moloch-Stadt auf Corellia. Irgendwann taucht noch ein Riesen-Krake im Weltall auf und der finale Showdown führt die Gruppe in eine karge Wüstenlandschaft.

Doch anders als viele andere Blockbuster setzt dieser Film nicht nur auf atemberaubende Effekte. Howard gelingt es vielmehr, seine Charaktere mit Leben zu füllen. Vor allem aber schafft er es, genau die richtige Portion an Charme und Nostalgie einzubringen, die die frühen „Star Wars“-Filme von George Lucas so sehenswert machten. Damit wird er alte Fans der Kinoreihe glücklich machen und gleichzeitig vielleicht neue gewinnen können. Denn bei all dem ist „Solo“ kein mit Insiderwissen überfrachtetes Werk, sondern erzählt unterhaltsam, wie alles begann - bestes Popcorn-Kino, so wie es sein soll.

(dpa)