Dies sei notwendig, um den künstlerischen Rang des Hauses zu halten. Die höhere Premierenzahl sei möglich, weil die Oper ihr Budget exakt eingeteilt habe und die Produktionen billiger seien.
Sachsen hatte der Staatsoper im Vorjahr ein Sparkonzert verordnet, nachdem das Haus auf einem Schuldenberg von mehreren Millionen Euro saß.
Als Höhepunkt der kommenden Spielzeit gelten die Amtseinführung des neuen Generalmusikdirektors Fabio Luisi und ein Japan-Gastspiel mit den beiden Richard-Strauss-Opern "Salome" und "Der Rosenkavalier" sowie Richard Wagners "Tannhäuser" im November. Dirigenten sind Luisi und Jun Märkl. Das Opernensemble ist erstmals seit 15 Jahren wieder auf Tour. Die Sächsische Staatskapelle gibt während der Tournee zwei Konzerte. Luisi steht auch bei den Neuinszenierungen von Richard Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg" und "Rigoletto" von Giuseppe Verdi am Pult. (dpa/pb)