Sie feiern die Eröffnung der Schule in dem von Schlingensief geplanten Operndorf Afrika. Gut ein Jahr nach dem Tod des genialen Filme- und Theatermachers wird damit seine schier unglaubliche Idee ein Stück Wirklichkeit.

„Christoph ist heute leider nicht hier. Aber ich bin mir sicher, dass er jetzt irgendwo sitzt und zuguckt“, sagt seine Witwe Aino Laberenz (30). Rund 500 Menschen sind an diesem Samstag zur Eröffnung der Schule gekommen – Häuptlinge und Älteste aus der Gegend, viele Künstler, der Bürgermeister, aber auch der Kulturminister und die Bildungsministerin aus der Hauptstadt Quagadougou. Sie bringt die Zusage des Präsidenten mit, alles für eine gesicherte Zukunft des Operndorfs zu tun.