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Robert-Schumann-Haus zeigt „Brautbuch“ des Musikers

Zwickau. Das Zwickauer Robert-Schumann-Haus hat am gestrigen Sonntag einen Blick auf einen seiner größten Archivschätze gewährt: In einer Vitrine wurde während einer Vortragsmatinee das Original-„Brautbuch“ präsentiert, das der Komponist (1810-1856) während der Wartezeit auf seine spätere Frau Clara Wieck angefertigt hatte. Nach Angaben der Robert-Schumann-Gesellschaft gehört das Büchlein mit Gedenksprüchen, Versen, Notenskizzen und pflanzlichen Beigaben zu den reizvollsten und anrührendsten Dokumenten des Archivs. dpa/sts

Der Leiter des Robert-Schumann-Hauses, Thomas Synofzik, nannte die durch einen umfangreichen Briefwechsel auch in Details dokumentierte Liaison zwischen der Pianistin und dem Komponisten einst "die berühmteste Love Story der Musikgeschichte". Den Vortrag zum "Brautbuch" hielt der Schumann-Forscher Bernhard R. Appel.