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Premiere von Jo Fabians Opern-Inszenierung „Der Fall des Hauses Usher“ am Staatstheater Cottbus

Jo Fabian, international renommierter Choreograf und Regisseur, hat am Staatstheater Cottbus mit „Der Fall des Hauses Usher“ von Philip Glass erstmals eine Oper inszeniert. Premiere war am Sonnabend. pb



Fabian hat mit seiner ersten Opern-Inszenierung von der ersten Sekunde an eine Verunsicherung geschaffen: Befindet man sich als Zuschauer am Rand der ureigenen Albtaum-Welt oder sitzt man in einer spektakulären Grusel-Jahrmarktsbude und Geisterbahn. Vielleicht ankert die schaudernde Lust am Gespenstischen gerade hier, wo Kunstblut und Styropor, Licht und Bühnennebel die realen Schreckens-Träume der Seele in ihren Verstecken aufspüren.

Die Geschichte von Edgar Allan Poe, in der sich eine untergehende menschliche Kulturtat - das Haus und die Lebensweise des uralten Usher-Geschlechts - mit der feucht wuchernden Natur von Park und Teich verquickt, hat Filmleute und Komponisten inspiriert. 1988 wurde Philip Glass' zweiaktige Oper uraufgeführt; jetzt ist "Der Fall des Hauses Usher" in Cottbus zu sehen. Intendant Martin Schüler gewann mit Jo Fabian genau den richtigen Regisseur dafür. Warum, das lesen Sie am Montag (16. April) in der Lausitzer Rundschau.