(dpa/ik) Die melancholische 50er-Jahre-Serie „The Marvelous Mrs Maisel“ ist der große Sieger beim TV-Preis Emmy: Neben dem Preis als beste Comedyserie gewann auch Rachel Brosnahan in der Titelrolle Midge Maisel als beste Schauspielerin in einer Comedyserie den wichtigsten Fernsehpreis der Welt. Weitere Emmys gab es am Montagabend in Los Angeles für die Regie und das Drehbuch von Autorin Amy Sherman-Palladino. Die Serie kam insgesamt auf acht Auszeichnungen; sie läuft in Deutschland im Streaming-Angebot von Amazon.

Die Fantasyserie „Game of Thrones“ wurde zum dritten Mal als bestes Drama ausgezeichnet und kommt sogar insgesamt auf neun Preise, viele davon aber in Nebenkategorien wie Makeup und Spezialeffekte. Der Schauspieler des „Gnoms“ Tyrion Lennister, Peter Dinklage, gewann den Preis als bester Nebendarsteller in einer Dramaserie. Bei den Miniserien gab es insgesamt sieben Preise für „The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story“ über den Mord an dem italienischen Modezaren.

Zu den weiteren Preisträgern zählten Drama-Darstellerin Claire Foy als Königin Elizabeth in „The Crown“, „RuPaul‘s Drag Race“ als beste Casting-Show und „Last Week Tonight With John Oliver“ als beste Talkreihe. Wie üblich räumte bei den Unterhaltungssendungen „Saturday Night Live“ groß ab und kam auf acht Preise. Leer aus gingen „Die Einkreisung“ mit Daniel Brühl und der Wolfsburger Regisseur Edward Berger, der „Patrick Melrose“ in Szene gesetzt hatte.