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| 10:36 Uhr

Berlin
Präsidialamt prüft Verdienstkreuz für Campino

Berlin. Der Sänger der Toten Hosen, Campino (55), hätte nach Ansicht des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung das Bundesverdienstkreuz verdient. "Campino sollte für sein Engagement auf der Echo-Verleihung unbedingt gewürdigt werden, am besten mit dem Bundesverdienstkreuz", sagte Felix Klein der Funke-Mediengruppe. Die Ehrung solle er bekommen, "weil er vielleicht sogar langfristig unsere Gesellschaft verändert hat". Dem Antisemitismus seien "im Pop, in der Kunst, in der Gesellschaft neue Grenzen gesetzt" worden. Campino hatte wegen als judenfeindlich kritisierter Textzeilen der Rapper Kollegah und Farid Bang bei der Echo-Gala Mitte April angeprangert, dass eine Grenze überschritten worden sei.

Der Sänger der Toten Hosen, Campino (55), hätte nach Ansicht des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung das Bundesverdienstkreuz verdient. "Campino sollte für sein Engagement auf der Echo-Verleihung unbedingt gewürdigt werden, am besten mit dem Bundesverdienstkreuz", sagte Felix Klein der Funke-Mediengruppe. Die Ehrung solle er bekommen, "weil er vielleicht sogar langfristig unsere Gesellschaft verändert hat". Dem Antisemitismus seien "im Pop, in der Kunst, in der Gesellschaft neue Grenzen gesetzt" worden. Campino hatte wegen als judenfeindlich kritisierter Textzeilen der Rapper Kollegah und Farid Bang bei der Echo-Gala Mitte April angeprangert, dass eine Grenze überschritten worden sei.

Das Bundespräsidialamt zeigte sich offen für eine Auszeichnung Campinos. "Einen entsprechenden Vorschlag hat es in der Vergangenheit noch nicht gegeben", teilte dazu eine Sprecherin mit. "Die Ordenskanzlei des Bundespräsidialamtes ist dankbar für die Anregung des Antisemitismusbeauftragten und wird sie zusammen mit der örtlich zuständigen Staatskanzlei prüfen."

(dpa)