„Die große russische Organistin Jewgenia Lissitsina bietet ein Programm, das auch weit mehr Interesse finden wird als nur bei den Liebhabern der Orgelmusik.“ Zunächst spielt die in der lettischen Hauptstadt Riga lebende Künstlerin auf der Jehmlich-Orgel "Die vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi in eigener Bearbeitung. Nach einer längeren Imbiss-Pause kommt gegen 21 Uhr der zweite Konzertteil: Modest Mussorgskis "Bilder einer Ausstellung". Auch hier hat Lissitsina die Orgelbearbeitung geschrieben.
Am 8. September ab 19.30 Uhr gastiert der Düsseldorfer Komponist und Orgelprofessor Oskar Gottlieb Blarr in der Großräschener Sankt Antoniuskirche. Sein Konzert steht unter dem Titel "Ostpreußische Orgelmusik". Bönisch: „Es erklingen Werke aus der Bartensteiner Tabulatur des 16. Jahrhunderts (Die schwarze Kuh), von Johann Eccard drei Chorsätze und von Michal Kleofas Oginski die Polonaise a-Moll ,Abschied von der Heimat'.“ Blarr, der 1934 in Ostpreußen geboren ist und seit 1961 Kantor und Organist an der Neanderkirche in Düsseldorf war, interpretiert danach drei große Stücke aus seiner eigenen Feder: „Heiliger Blues“ , „Heiliger Tango“ und „Toccata Hanukka“ .
Am 8. September um 19.30 Uhr konzertieren Ksenia Pogorelaya und ihr Sohn Arseni Sadykov aus Polotsk in Belorussland auf der Orgel und einem Flügel. Sie spielen Werke von Tschaikowski, Borodin, Rachmaninov, Schostakowitsch und eine größere Zahl russischer Volkslieder. Beide Künstler waren schon einmal in Großräschen. Pogorelaya ist Organistin an der Sophien -Kathedrale in Polotsk und der 1989 geborene Arseni Sadykov studiert Klavier, nachdem er Musikpreise in Minsk und Bjansk gewonnen hat.
Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei. Um Spenden wird gebeten. (pm/pb)
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