Die erste Single ist raus – „Under The Graveyard“ heißt der neue Song. „Unter dem Friedhof“ heißt das übersetzt. Ozzy, der Fürst der Finsternis, bleibt also seinen Prinzipien treu. Möglichst düster soll’s sein. Bitteschön.

Album kommt Anfang 2020

Anfang des kommenden Jahres erscheint seine neue Platte „Ordinary Man“ – „Herkömmlicher Mann“. Ganz ernst meint Ozzy das vermutlich nicht. Schließlich ist er derjenige, der auf der Bühne einer Fledermaus den Kopf abgebissen hat. „Herkömmlich“ scheint da ein wenig unpassend.

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Eigentlich wäre Ozzy Osbourne vermutlich irgendwann als Ex-Rockstar zwar in Ruhmeshallen und Musikergedächtnissen gelandet, aber nicht zum festen Bestandteil der heutigen Popkultur. Das hat erst die TV-Sendung „The Osbournes“ möglich gemacht. Zwischen 2002 und 2005 verfolgte ein Kamerateam Ozzy in seinem Privatleben.

Das war – anders als es sein Image vermuten ließ – äußerst „herkömmlich“, einmal abgesehen von den Alkoholproblemen, die in der Sendung auch eine Rolle spielten.

Es folgten zwei äußerst ruhige Charterfolge – „Dreamer“ und „Mama, I’m Coming Home“, Ozzys Kinder Kelly und Jack wurden berühmt. Gleiches galt für Ozzys Frau Sharon.

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Lange Sendpause

2010 erschien Ozzys letzte Platte vor einer langen Sendepause. Fast zehn Jahre später legt der Musiker ein Folgewerk vor. Die Riege der Musiker, mit denen er dafür zusammengearbeitet hat, ist edel. Duff McKagan von Guns and Roses spielt den Bass, Chad Smith von den Red Hot Chili Peppers sitzt am Schlagzeug, Andrew Watt spielt die Gitarre.

Innerhalb von nur einem Monat ist das Album entstanden – ein ordentliches Tempo für einen fast 71-Jährigen. Und alles andere als herkömmlich. Nur die geplante Tournee im nächsten Jahr findet nicht statt. Das hat Osbourne auch angekündigt.