FilmFestival Cottbus. Am 7. und 8. November wird der Filmmarkt etwa 140 Teilnehmern die Chance geben, einander neue Spielfilmideen vorzustellen, Koproduktionen zwischen Ost- und Westeuropa anzubahnen und aktuelle Themen der europäischen Filmwirtschaft zu diskutieren.

Wie das Festival mitteilt, wurden seit 1999 bei connecting cottbus insgesamt 173 Projekte gepitcht, wovon bisher etwa 60 fertiggestellt wurden. Mit dem kroatisch-serbischen "The Priest's Children" und dem serbisch-schweizerischen "Withering" (Karlovy Vary), dem rumänischen "Roxanne" (Locarno) und dem rumänisch-deutschen "Wolf" (Sarajevo) waren in diesem Jahr bereits vier Filme, die bei connecting cottbus gepitcht wurden, in den Wettbewerben internationaler Festivals zu sehen. Zu den bekanntesten coco-Projekten zählen auch Sergej Loznitsas "My Joy" (Cannes 2010) und Srdan Golubovics "The Trap" (Berlinale 2007). Beide Filme werden auf dem FilmFestival Cottbus im Rahmen der Jubiläumsreihe "15 Jahre connecting cottbus" wiederaufgeführt. Dritter Film in der Reihe ist die gerade erst fertiggestellte Produktion "Tangerines", die eine ungewöhnliche Freund- und Feindschaftsgeschichte im Kaukasus erzählt.