"Wir freuen uns außerordentlich, bereits zu diesem frühen Zeitpunkt das erste Highlight für die kommende Ausgabe des Filmfestivals Cottbus verkünden zu dürfen", so Bernd Buder, Programmdirektor des Festivals. "Immerhin holen wir uns somit bereits den zweiten ungarischen Oscar nach Cottbus", ergänzt Buder mit einem augenzwinkernden Verweis auf Regie-Altmeister István Szabó, Oscarpreisträger ("Mephisto, 1981) und langjähriger Ehrenpräsident des Filmfestivals. Dessen 26. Ausgabe läuft vom 8. bis 13. November dieses Jahres.

Urs Rechn wuchs in Cottbus auf und schnupperte hier bereits als Kind Bühnenluft. Nach kleineren Rollen am Staatstheater Cottbus während seiner Schulzeit studierte er an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig und stand häufiger in Dresden und später in Tübingen auf der Bühne. Vor der Kamera stand der Sohn des bekannten Cottbuser Malers und Grafikers Günther Rechn meist in Fernsehproduktionen wie "Polizeiruf 110", "GSG 9" und "Tatort".

In den vergangenen Jahren wechselte Rechn verstärkt ins Spielfilm-Metier. So war er unter anderem in "Lauf Junge Lauf" (Deutschland, Frankreich 2013) von Pepe Danquart zu sehen, der 2013 zum Publikumsliebling des 23. Filmfestivals in Cottbus gekürt wurde.

In "Son of Saul" von Regisseur László Nemes über eine jüdische Häftlingsgruppe im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau spielt Urs Rechn einen Oberkapo. Der Schauspieler ist am Freitag dieser Woche um 19. 30 Uhr im Cottbuser Weltspiegel zu Gast, um den mit dem Auslands-Oscar dekorierten Film in einer Sondervorführung vorzustellen.

Tickets unter Telefon 0355 /49 49 497 oder:

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