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| 11:23 Uhr

Neu auf der Leinwand
„Ocean‘s 8“ setzt auf geballte Frauenpower

Debbie Ocean (Sandra Bullock, l) und Lou Miller (Cate Blanchett) in einer Szene des Films „Ocean‘s 8“.
Debbie Ocean (Sandra Bullock, l) und Lou Miller (Cate Blanchett) in einer Szene des Films „Ocean‘s 8“. FOTO: dpa / Barry Wetcher
Los Angeles. ( Von dem charmanten Gauner Danny Ocean, gespielt von George Clooney, ist in „Ocean‘s 8“ nicht mehr viel übrig. Sein Marmorgrabstein hat die Inschrift 1961 – 2018, seine gerissene Schwester Debbie (Sandra Bullock) gibt nun den Ton an.

Doch gleich die erste Szene in der neuen Gangsterkomödie ist eine Hommage an die Hit-Trilogie von Steven Soderbergh, der als Regisseur von 2001 bis 2007 für seine drei „Ocean‘s“-Filme Stars wie Clooney, Brad Pitt und Matt Damon für große Diebesfeldzüge vor die Kamera holte.

Genau wie Danny in „Ocean‘s Eleven“ sitzt nun Debbie Ocean in Knastkleidung vor einem Bewährungsausschuss und bittet um ihre Entlassung. Sie wolle „ein ganz normales Leben“ führen, säuselt sie, wenig später geht es auf hohen Absätzen in die Freiheit. Clooney stolzierte damals im Smoking aus dem Gefängnis heraus.

Von wegen normales Leben: Fünf Jahre, acht Monate und zwölf Tage hinter Gittern hatte sie Zeit, den perfekten Raubüberfall zu planen. Doch „Ocean‘s 8“ ist keine Fortsetzung mit den üblichen (männlichen) Verdächtigen. Der Heist-Krimi setzt ganz auf Hollywoods Frauenpower. „Ocean‘s 8“ mag einige Regieschwächen haben, doch Bullock & Co. räumen unterm Strich unterhaltsam ab.

Ocean‘s 8, USA 2018, 110 Min., FSK ab 0, von Gary Ross, mit Sandra Bullock, Cate Blanchett, Anne Hathaway, Rihanna

(dpa)