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Niederlausitzer Orgelakademie öffnet am Montag

Golßen. (red/ik) Am Montag wird die nunmehr 6. Niederlausitzer Orgelakademie vom Vorsitzenden des Vereins Großräschener Orgelkonzerte eröffnet.

Traditionell geschieht das anlässlich eines Orgelkonzertes in der Stadtkirche zu Golßen. An der dortigen historischen Schuke-Orgel werden die Dozenten der Orgelakademie musizieren. Dazu gehört in diesem Jahr Prof. Martin Schmeding aus Leipzig (Foto: pr), der die Akademie mit begründet hat, bereits Organist in Hannover, Düsseldorf und Dresden und Professor für Orgelspiel in Freiburg/Breisgau war und heute an der Musikhochschule Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig lehrt. Neben dem Echo-Preisträger Schmeding kommt Professor Jaroslav Tuma nach Golßen. Er lehrt an der Musikhochschule in Prag und ist ein Organist, Cembalist und Hammerklavierspieler, der weltweit konzertiert und durch weit mehr als 75 CD-Einspielungen auf sich aufmerksam gemacht hat. Auch kein Unbekannter in der Niederlausitz ist Prof. Slawomir Kaminski, der in Poznan studiert hat und in seiner polnischen Heimatstadt auch eine große Zahl von Studenten im Fach Orgel ausbildet. Wie Tuma und Schmeding, so hat auch Kaminski bereits einige Orgeln in der Niederlausitz auf CD eingespielt. Alle drei Dozenten konzertieren in Golßen zu einem Thema des diesjährigen 500. Reformationsjubiläums. Vom Dienstag bis zum Freitag erteilen dann die Professoren an die 16 Teilnehmer der Orgelakademie Unterricht an verschiedenen historischen Orgeln der Niederlausitz.

Dazu haben die Kirchengemeinden des Gebietes zwischen Luckau,

Doberlug und Dahme ihre Kirchenorgeln zur Verfügung gestellt. Zu den Veranstaltungen der 6. Niederlausitzer Orgelakademie wird herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Infos unter www.orgelklang.de