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Neumann: Vertreibungs-Zentrum voraussichtlich bis 2016

Berlin. Neumann: Vertreibungs-Zentrum voraussichtlich bis 2016 . Das jahrelang umstrittene Dokumentationszentrum der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung soll nach Angaben von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) voraussichtlich 2016 in Berlin eröffnet werden. dpa/mar

Nach der Entscheidung über das verantwortliche Architektenbüro habe der Stiftungsrat vor Weihnachten auch beim inhaltlichen Konzept einen Durchbruch erzielt, sagte Neumann als Vorsitzender des Gremiums. Das Papier werde dem Wissenschaftlichen Beraterkreis noch zur Prüfung vorgelegt. Das Dokumentationszentrum war 2008 nach jahrelangem Streit von der Bundesregierung beschlossen worden. Polen hatte moniert, das Konzept mache die Deutschen zu „Opfern“ des Kriegs. Inzwischen sieht Warschau das Vorhaben als deutsche Angelegenheit.

Hollywood klagt über Zuschauertief

Hollywood klagt über schlechte Zuschauerzahlen. Wie das Branchenblatt „Hollywood Reporter“ schrieb, gingen 2011 nach ersten Schätzungen in Nordamerika rund 1,28 Milliarden Menschen ins Kino, eine Zahl, die weit entfernt ist vom Rekordjahr 2002. Damals strömten 1,57 Milliarden in die Säle. Im Vergleich zu 2010, als die Zuschauerzahl bei 1,33 Milliarden lag, ging das Interesse an Kinofilmen auf dem heimischen Markt, den USA und Kanada insgesamt um 4,4 Prozent zurück. Gut abgesahnt hat Hollywood hingegen auf dem Auslandsmarkt, wo ein Rekord verzeichnet werden konnte. Die sechs größten Studios nahmen dort an den Kinokassen 13,53 Milliarden Dollar (10,4 Milliarden Euro) ein, mindestens sechs Prozent mehr als im Vorjahr.

Rosemarie Fendel bricht Dreharbeiten ab

Wegen einer Erkrankung hat Schauspielerin Rosemarie Fendel (84, Foto) die Dreharbeiten für den ARD-Film „Lieber gemeinsam als einsam“ nach fünf Tagen abgebrochen, wie Eine Sprecherin der ARD-Filmtochter Degeto bestätigte. Die Sprecherin ergänzte, dass Fendels Rolle nun von Thekla Carola Wied (67) übernommen werde. Nach einem Zeitungsbericht leidet Rosemarie Fendel, die Mutter der Schauspielerin Suzanne von Borsody (54), unter einer Viruserkrankung.

Textilmuseum will Weltkulturerbe werden

Das Westsächsische Textilmuseum Crimmitschau soll auf die neue sächsische Vorschlagsliste für Unesco-Welterbestätten. Internationale Fachgremien haben die Einzigartigkeit der alten Tuchfabrik als industriekulturelles Erbe bestätigt, wie die Geschäftsführerin des Zweckverbandes Sächsisches Industriemuseum, Andrea Riedel, in Chemnitz sagte. Auch das sächsische Innenministerium habe dem Ensemble, das seit 1990 unter Denkmalschutz steht, „grundsätzlich Welterbepotenzial“ bescheinigt.