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Neues Markendesign für Kunst-Landesmuseum geplant

Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus ist Teil des Landesmuseums für moderne Kunst.
Das Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus ist Teil des Landesmuseums für moderne Kunst. FOTO: dpa
Cottbus. Neuer Schriftzug, neue Farbe, neue Flyer: Die Gründung des neuen Landesmuseums macht auch ein neues Design für das Erscheinungsbild notwendig. Anna Ringle

Für das jüngst gegründete Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus und Frankfurt (Oder) wird ein eigenes Markendesign entworfen. Ein Grafikbüro habe bereits einen Auftrag erhalten, teilte die Brandenburgische Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) auf Anfrage mit.

So sollen zum Beispiel ein neuer Schriftzug des Museumsnamens, Flyer, Farbtafeln und Banner gestaltet werden, um der Einrichtung ein einheitliches Erscheinungsbild - auch Corporate Identity genannt - zu geben.

Anfang Juli war das Landesmuseum gegründet worden. Es entstand aus der Fusion der Museen Dieselkraftwerk in Cottbus und Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder). DDR-Kunst macht den Schwerpunkt der Sammlungen aus. Ziel der Fusion ist es auch, den beiden Museumsstandorten mehr Strahlkraft zu verleihen und die Bedeutung der Sammlungen aus insgesamt mehr als 35 000 Werken zu unterstreichen. Die Einrichtung verfügt zudem über mehr Geld, als es bislang der Fall war. Beide Standorte bleiben erhalten und agieren auch eigenständig.

Bei der Entwicklung des neuen Markendesigns steht nach Stiftungsangaben Ende August ein erstes Gespräch unter anderen mit Museumsmitarbeitern an. Dabei soll es um erste Ideen gehen, wie das Erscheinungsbild des Landesmuseums einmal aussehen könnte. Der bisherige Schriftzug sei ein Übergangsmodell, hieß es. Beide früheren Kunstmuseen waren zu DDR-Zeiten gegründet worden: in Frankfurt 1965 und in Cottbus 1977.