Damit werde das Museum an der Liebknechtbrücke "in unmittelbarer Nähe zum Palast der Republik" seinen Standort haben, teilten die Veranstalter mit. Direkt gegenüber dem Berliner Dom könne der Besucher dann "das alltägliche Leben in der DDR selbst erfahren", betonte Projektleiter Robert Rückel.
Für die Darstellung des Alltags in dem Museum seien ehemalige DDR-Bürger zur Mithilfe aufgerufen. "Uns fehlen beispielsweise noch private Fotos, Lebensmittel und Dokumente des Arbeitslebens." Auch Gegenstände aus dem öffentlichen Bereich wie Kinosessel, Café-Tische oder Büroeinrichtungen made in DDR würden noch gern genommen.
"Wir wollen noch vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft im Juni öffnen", sagte Projektmanager Rückel. Mehr als 15 Jahre nach der Wiedervereinigung solle das Museum die Lücke zwischen Mauer-Ausstellungen und Ostalgie-Shows schließen und Leben und Aufwachsen in der DDR in vielen Facetten realistisch zeigen. Mehr als 4000 Exponate für die Schau wurden nach Angaben des Projektmanagers bereits zusammengetragen. "Von der Karat-Schrankwand über den Eierbecher bis zur Erika-Schreibmaschine." In der Ausstellung werde auch die Nachrichtensendung des DDR-Fernsehens, die "Aktuelle Kamera", gezeigt. (dpa/lh)