Ebenso einfach wie originell ist die Bildwelt der Künstlerin. Ihre fantasievollen Kompositionen in Tusche auf Papier sind mal poetisch, mal grotesk. Ihre Arbeiten, die neben Zeichnungen auch Collagen, Experimente auf Lack und Textilarbeiten umfassen, sind bisher nur einem kleinen Kreis bekannt. Ebenfalls am heutigen Abend öffnet die Schau "Konstellation III. Bonjour Tristesse" mit Arbeiten von Klaus Killisch. Dem Maler ist die dritte Ausstellung in der Reihe "Konstellation" des dkw gewidmet. Im Rahmen der Eröffnung ist eine unterhaltsame Veranstaltung mit Klaus Killisch und dem Berliner Kunsthistoriker Christoph Tannert zu Popkultur an der Schnittstelle von Bildender Kunst und Musik geplant. Aufgebaut wie eine Live-Radiosendung und auch mit musikalischen Einspielungen umreißen die beiden ihre Biografien und deren Verknüpfungen seit den 1990er-Jahren.

Die Ausstellung von Klaus Killisch folgt der Logik einer ortsspezifischen Rauminszenierung, die unterschiedliche Einzelwerke inhaltlich und formal miteinander verknüpft. So werden Gemälde, Zeichnungen und Collagen, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten entstanden sind, mittels Wandmalerei und Bildtapeten installativ miteinander verbunden und behalten dennoch ihre Autonomie.

Beide Ausstellungen zeigt das dkw bis 17. Januar. Der Eintritt heute Abend ist frei.