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| 19:19 Uhr

Kollegah und Farid Bang
Düsseldorfer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Skandal-Rapper

Die Musiker Farid Bang (l) und Kollegah vor der Echo-Verleihung am 12.04.2018 in Berlin.
Die Musiker Farid Bang (l) und Kollegah vor der Echo-Verleihung am 12.04.2018 in Berlin. FOTO: dpa, rex kde sab
Düsseldorf. Nach dem Skandal um die Echo-Ehrung für Kollegah und Farid Bang ermittelt nun die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung gegen die beiden Rapper. Bislang liegen zwei Anzeigen vor.

Nach dem Skandal um die Echo-Ehrung für Kollegah und Farid Bang ermittelt nun die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung gegen die beiden Rapper. Bislang liegen zwei Anzeigen vor.

Das bestätigte Behördensprecher Ralf Herrenbrück am Mittwochabend unserer Redaktion. Zuvor hatte die "Westdeutsche Zeitung" darüber berichtet. Vor etwa einer Woche seien zwei Strafanzeigen eingegangen, sagte Herrenbrück.

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Nun werden einzelne Textzeilen der Rapper auf ihre strafrechtliche Relevanz überprüft. Im Fokus stünden dabei nicht nur die Texte der letzten CD, sondern auch frühere Songs der Gangster-Rapper. "Ich rechne damit, dass im Anschluss an die Echo-Berichterstattung noch weitere Strafanzeigen aus der Bevölkerung folgen werden", sagte Herrenbrück.

Die Verleihung des Musikpreises Echo an die beiden Rapper hatte für einen Skandal gesorgt, der schließlich zur Abschaffung des Preises führte. Zahlreiche Musiker gaben ihre Auszeichnung zurück.

(oko)