Görlitzer Jazztage, die bis zum Sonntag ein kleines, feines Veranstaltungsprogramm bieten.
Erklärtes Ziel der Organisatoren des Kulturzuschlag e.V. ist es, dem Publikum eine musikalische Vielfalt zu präsentieren. „Wir wollen auch die Besucher begeistern, die sich nie als Jazzfans bezeichnen würden, und achten deshalb darauf stilübergreifend zu sein und einen guten Querschnitt durch den Jazz zu bieten“ , umreißt der Vereinsvorsitzende Friedemann Dreßler das seit Jahren bewährte Konzept der Jazztage.
Höhepunkte der fünftägigen Veranstaltung werden zwei Open-Air-Konzerte morgen und am Samstag auf dem Fischmarkt sein. Geheimtipps wie die Studentenband „Beefolk“ aus dem österreichischen Graz, der Kulturhauptstadt Europas 2003, finden sich ebenso unter den Mitwirkenden wie Stars wie Frank Mead, der als Saxophonist bereits Größen wie Eric Clapton, B.B. King oder Paul Young begleitete (beide am Freitag). Bereits heute sind die Jazzfreunde der Bewerberstadt um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2010 zu musikalischer Lesung und Konzert ins Kellergewölbe einer ehemaligen Fabrik eingeladen. Veranstaltungen an einem solchen „Unerhörten Ort“ - also dort, wo sonst nie Musik gespielt wird - gehören inzwischen bereits zum dritten Mal ins Programm der Görlitzer Jazztage.
Eintrittskarten für die Konzerte kosten an der Abendkasse acht (ermäßigt sechs) Euro, für die Open-Air-Veranstaltungen am Fischmarkt am Freitag und Samstag jeweils zehn (ermäßigt sieben) Euro. Festivaltickets für alle Veranstaltungen sind für 22 (ermäßigt 16) Euro zu haben.
www.jazztage-goerlitz.de