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Museum Barberini zeigt Kunst aus DDR-Palast-Galerie

Potsdam. Erstmals seit 20 Jahren werden die 16 Werke von DDR-Künstlern aus der Galerie des ehemaligen Berliner Palastes der Republik wieder öffentlich in Potsdam gezeigt. Das Museum Barberini präsentiere die Gemälde ab 28. dpa/bob

Oktober zur Ausstellung "Hinter der Maske. Künstler in der DDR", teilte das Haus am Freitag mit.

Die großformatigen Bilder waren 1975 fertig und ab 1976 im Foyer des Palastes zu sehen. Sie stammen unter anderen von Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer, Arno Mohr, Willi Sitte und Werner Tübke.

Einzige Vorgabe war: Die Bilder mussten 2,80 Meter hoch und bis zu sechs Meter breit sein. Die Motive waren frei wählbar unter dem Thema "Wenn Kommunisten träumen".

Bis zur Schließung 1990 waren die Bilder im Palast zu sehen, der bis Anfang 2008 abgerissen wurde. Jetzt entsteht dort das Berliner Schloss. Zuletzt wurden die Kunstwerke einer breiten Öffentlichkeit 1995 im Deutschen Historischen Museum gezeigt, seitdem lagern sie zumeist im Depot.

Derzeit werden die Werke den Angaben zufolge für die Potsdamer Schau restauriert.