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| 09:48 Uhr

Konstanz
Mit Hakenkreuz ins Theater: Proteste in Konstanz

Konstanz. Für die umstrittene Aufführung von George Taboris "Mein Kampf" sind beim Theater Konstanz bereits viele Anfragen für Freikarten eingegangen. Das Theater hatte dafür die Bedingung gestellt, dass Besucher während der Vorstellung ein Hakenkreuz-Symbol im Theatersaal tragen sollten. Es hätten sich bisher rund 50 Interessierte gemeldet, sagte eine Sprecherin. "Das ist sehr viel, das hat mich überrascht." Es seien 14 Vorstellungen geplant. Mit der Idee will das Theater zeigen, wie schnell man Menschen korrumpieren könne.

Für die umstrittene Aufführung von George Taboris "Mein Kampf" sind beim Theater Konstanz bereits viele Anfragen für Freikarten eingegangen. Das Theater hatte dafür die Bedingung gestellt, dass Besucher während der Vorstellung ein Hakenkreuz-Symbol im Theatersaal tragen sollten. Es hätten sich bisher rund 50 Interessierte gemeldet, sagte eine Sprecherin. "Das ist sehr viel, das hat mich überrascht." Es seien 14 Vorstellungen geplant. Mit der Idee will das Theater zeigen, wie schnell man Menschen korrumpieren könne.

Wer eine Karte kaufe, könne dagegen einen Davidstern als Zeichen der Solidarität mit den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft tragen. Die Freikarten-Idee hat bereits für Proteste gesorgt. So hatten die Deutsch-Israelische Gesellschaft in der Bodensee-Region und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz unter anderem auch kritisiert, dass die Premiere am 20. April auf Adolf Hitlers Geburtstag fällt.

(DPA)