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| 17:44 Uhr

Reflexionen zum Musical
„Michael war mein Mentor und Hoffnungsgeber“

Show Director Andreana Clemenz über Michael Jackson: „Er war ein Künstler der besonderen Art, denn er perfektionierte nicht nur seinen Gesang und Tanz, sondern war auch im Schauspiel, Musizieren und in der Kunst einzigartig. Von Josephine Japke

Wir können ihn nicht nachmachen, aber versuchen, die Magie, die er verkörperte, nachzuempfinden. Eines seiner wichtigsten Themen war die Vielfältigkeit der Menschen und dass wir alle zusammengehören. Diese Thematik ist heute wichtiger denn je.“

Co-Choreografin Betty Sturm über die Tänze: „Es gibt bestimmte Choreos, an die wir uns nicht heran- trauen würden. „Thriller“ und „Smooth Criminal“ zum Beispiel, denn jeder kennt die Schritte und würde nicht wollen, dass diese verändert werden. Zu anderen Songs haben wir originale Bewegungen mit neuen vermischt und etwas Einzigartiges kreiert.“

Michael-Jackson-Darsteller Dantanio Goodman über seine Hoffnung: „Es ist nicht nur eine Ehre, sondern auch eine riesige Verantwortung, bei diesem Musical mitzuspielen. Ich versuche, so nah wie möglich an mein Vorbild heranzukommen. Ich hoffe, dass Michael unsere Bemühungen wertschätzen würde. Er hätte an einigen Stellen sicher geschmunzelt, an anderen wären ihm vielleicht die Tränen gekommen, sein Leben so würdig dargestellt zu sehen.“

Besucher Barbara Schönig aus Kassel über ihren Eindruck: „Es ist ein tolles Musical, bei dem viele alte Erinnerungen hochkommen. Vergessen geglaubte Liedtexte waren wieder da und ich wäre gerne aufgesprungen und hätte zu der Musik getanzt. Es fühlte sich an, als würde der echte MJ ein Konzert geben.“

Co-Choreograf Detlef Soost über seine persönliche Motivation: „Michael Jackson hat mich in meinem Leben stark beeinflusst. Ohne ihn wäre ich heute nicht Choreograf. Er war, ohne es zu wissen, mein Mentor, Hoffnungsgeber und Orientierungshilfe, deshalb bedeutet es mir eine Menge, an der Produktion des Musicals beteiligt zu sein. Ich bin selbst riesiger Fan von ihm und auch meine Kinder wachsen mit seiner Musik auf. Ich habe „The way you make me feel“, „Black or White“ und „Beat It“ choreografiert und es sollte stets zwar neu, aber trotzdem auch Michael sein.“