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Matthias Körner beleuchtet Polizeieinsatz an der Grenze

Lausitz. Seit der Öffnung der Grenzen fühlen sich Bürger und Wirtschaft durch eine höhere Kriminalität bedroht. Von der Politik wird das oft negiert. red/ik

Matthias Körner hat in der sächsischen und brandenburgischen Grenzregion recherchiert. In dieser wirtschaftlich ohnehin schwachen Region können Diebstähle die Existenz ganzer Firmen gefährden. Wohnungseinbrüche können Opfer ein Leben lang traumatisieren.

Ein Phänomen ist die Dimension der Fahrraddiebstähle, die Region hält hier die bundesweiten Spitzenplätze. Bürger und Unternehmer sehen sich allein gelassen mit ihren Problemen. Oft dient die Polizei als Sündenbock. Aber was ist der Motor dieser Kriminalität und wer sind die Täter auf beiden Seiten der Grenze? Welche Rolle spielen Drogen und die damit verbundene steigende Beschaffungskriminalität? Das Radiofeature gibt Einblick in die Arbeit und Strategie der Polizei. Der Autor begleitet die Ermittlungsgruppe Sigrit (Sicherheit in der Grenzregion gegen Intensivtäter). Dabei trifft er auf bemerkenswert engagierte Beamte, die keine "seelenlosen Jäger" sind und die auf den Fortbestand ihrer, auch im bundesweiten Maßstab, erfolgreichen Ermittlungsgruppe hoffen, obwohl diese Art der Ermittlungen in keiner Polizeistruktur mehr vorgesehen ist.

Das Feature ist am Samstag ab 9 Uhr im Radio bei MDR Kultur und Kulturradio vom RBB zu hören. www.mdr.de/kultur/radio-tv/radio