Marlowes Anwalt droht mit einer einstweiligen Verfügung, weil er die Urheberrechte seines Mandanten beschädigt sieht. Goethe soll große Teile seiner Faustdichtung von Marlowe abgeschrieben oder zumindest inhaltlich geradezu kopiert haben.
Die Neue Bühne appellierte an beide Parteien, die Arbeit von Monaten nicht durch juristische Kleinkriege zu torpedieren. Eckermann, Goethes Privatsekretär, teilte jedoch mit, sein Meister streite jegliche Ansprüche Marlowes rigoros ab. „Faust - Der Tragödie I und II“ sei allein sein Lebenswerk, das er nicht kompromisslerisch teilen werde. (pm/pb)