An der Seite von Marie Bäumer, Miel Maticevic, Max Riemelt und Ronald Zehrfeld spielte er in Dominik Grafs Krimiserie "Im Angesicht des Verbrechens" (2010), wofür das gesamte Ensemble mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Anja Brautschek hat mit Burlakov gesprochen.

Gab es bislang einen Film, der Sie besonders überrascht hat?
Ja, Ich habe einen russischen Film gesehen vom Regisseur Alexander Kott, "Der Test". Das ist ein Film, in dem kein einziges Wort fällt. Absolut grandios und wunderschön fotografiert. Das habe ich so in russischen Filmen noch nicht gesehen. Das hat mich wahnsinnig beeindruckt, weil es eine wunderschöne Bildsprache hat.

Und alles ohne Dialoge.
Genau. Es ist eine große Leistung des Regisseurs und Kameramanns, die Situationen zu inszenieren und die Schauspieler so zu führen, dass alles absolut glaubwürdig ist.

Sie haben in Ihrer Schauspielkarriere bereits einige Preise bekommen. Wie fühlt es sich da an, nun als Jurymitglied über die Gewinner mit entscheiden zu können?
Es ist absolut interessant. Das Prozedere, nun einmal von der anderen Seite aus beobachten zu können und mitzuerleben, wie man tatsächlich darüber diskutiert, ist sehr spannend. Man glaubt gar nicht, wie anstrengend das sein kann, fünf Filme hintereinander zu sehen. Der Körper wird irgendwann müde und man muss sich zwingen, trotzdem konzentriert zu bleiben und zu gucken. Aber ich glaube, wir machen das alle sehr gut. Wir sind so breit gefächert und können die Filme aus ganz anderen Perspektiven betrachten. Das ergänzt sich ganz gut.

Worauf Vladimir Burlakov bei Filmen achtet, erfahren Sie

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