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| 18:26 Uhr

Land Brandenburg
Reformation interessiert weiter - Luther-Pass auch 2018

Berlin. (dpa/ik) - Die große Resonanz des Brandenburger Kulturland-Themenjahres zur Reformation soll auch im kommenden Jahr für weitere Projekte genutzt werden. Das Interesse an den geschichtlichen Ereignissen vor 500 Jahren sei nach wie vor groß, sagte Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte, am Freitag in der Landesvertretung in Berlin. Fast eine halbe Million Besucher haben sich in den vergangenen Monaten vom Thema Reformation und Martin Luther (1483-1546) in den Bann ziehen lassen.

(dpa/ik) - Die große Resonanz des Brandenburger Kulturland-Themenjahres zur Reformation soll auch im kommenden Jahr für weitere Projekte genutzt werden. Das Interesse an den geschichtlichen Ereignissen vor 500 Jahren sei nach wie vor groß, sagte Brigitte Faber-Schmidt, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte, am Freitag in der Landesvertretung in Berlin. Fast eine halbe Million Besucher haben sich in den vergangenen Monaten vom Thema Reformation und Martin Luther (1483-1546) in den Bann ziehen lassen.

Viele Projektpartner kamen mit ins Boot. Zudem konnten Netzwerke noch enger geknüpft werden. Diese Erfahrungen sollen im kommenden Jahr bei weiteren Vorhaben genutzt werden. So solle es unter anderem den Luther Pass, von dem rund 80 000 Exemplare verteilt wurden, weiter geben, sagte Christian Heinrich-Jaschinski (CDU), Landrat von Elbe-Elster. Touristen konnten damit vier Landkreise in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt erkunden. Ab 2018 sei die Wartburg in Thüringen mit dabei.

„Wir waren uns anfangs unsicher, ob Luther und die Reformation hier begeistern können“, sagte Schmidt-Faber. Immerhin seien die Brandenburger nicht als Kirchgänger bekannt. Die Pläne seien aber aufgegangen, die Resonanz sei überwältigend gewesen. Das Reisegebiet Elbe-Elster verbuchte ein Gästeplus von 8,6 Prozent, landesweit lag es laut Angaben bei 2,8­ Prozent. Mit etwa 30 Projektpartnern konnten in ganz Brandenburg etwa 350 Ausstellungen, Konzerte und weitere Veranstaltungen angeboten werden. „Fragen des Glaubens und des Interesses an sakralen Themen interessieren die Menschen sehr“, sagte Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil. Das Themenjahr „Wort & Wirkung. Luther und die Reformation in Brandenburg“ sei eines der bislang erfolgreichsten in der 20-jährigen Geschichte von Kulturland Brandenburg. Das Ministerium förderte Projekte mit rund 265 000 Euro. Mit weiteren Zuwendungen und Eigenmitteln standen 1,25 Millionen Euro bereit.

Das Themenjahr erinnerte an Luther, der am 31. Oktober 1517 an die Schlosskirche in Wittenberg (Sachsen-Anhalt) seine 95 Thesen geschlagen haben soll. Das Datum gilt als Beginn der Reformation und Spaltung der Kirche.

(dpa)