Mehr als 100 000 Menschen waren beim ersten digitalen Festival-Wochenende dabei: Lusatia ist ein Projekt, das mehr als 30 DJs auf das Wilde Möhre-Gelände in Göritz einlädt, um mit einer digitalen Festivaledition auf die Notlage der kulturellen Veranstaltungen aufmerksam zu machen.
Über zehn Wochen gibt es jeweils samstags von 18 bis 21 Uhr einen Stream auf den Facebook-Kanälen der Lausitzer Rundschau und des Lusatia Festivals. „Die Premiere war für uns ein voller Erfolg“, sagt Robin Schellenberg. Der DJ und Mitorganisator von Lusatia ist mehr als zufrieden mit dem geschaffenen Festivalfeeling. „Es war bestes Sommerwetter, daher war es für uns nicht leicht. An den Zahlen sieht man aber, dass die Produktion den Menschen gefällt und sie es teilen und wiederschauen“, so der 35-Jährige.

Youtube Erster Livestream

Die Rückmeldungen? Durchweg positiv: „Die Menschen waren ziemlich begeistert von der Ästethik, der Musik, der Dekoration und auch der gesamten solidarischen Idee“, erzählt Schellenberg, der vorab mit seinem Team ziemlich nervös war. „Wir hatten ein kleines Teamviewing bei uns auf dem Klunkerkranich in Berlin und haben dort den Stream gefahren, geschaut und dazu gegrillt.“

Lusatia-Festival startet zweiten Online-Stream

An diesem Samstag geht es nun in die zweite Runde. Dabei sind Bonfante, eine spanische Künstlerin aus Berlin sowie Mollono Bass und Arne Schattenberg. Beide sind vom 3000 Grad Festival, welches eines der insgesamt fünf Partnerfestivals ist, die in diesem Jahr gar nicht oder in anderer Form stattfinden können. „Das 3000 Grad veranstaltet jetzt auch eine digitales Festival mit mehreren Floors“, sagt Robin Schellenberg. Die Aufnahmen des Festivals sind vorab auf dem Gelände der Wilden Möhre in Göritz entstanden.
Alle weiteren Infos zu den Künstlern und über das solidarische Projekt gibt es auf www.lusatiafestival.com.