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| 17:36 Uhr

Veranstaltungstipp
Literatur & Debatte am 8. Mai im Cottbuser Dieselkraftwerk

Schauspieler Gunter Schoß kommt nach Cottbus.
Schauspieler Gunter Schoß kommt nach Cottbus. FOTO: PR
Cottbus. Schauspieler Gunter Schoß liest am 8. Mai Fühmann

(red/ik) Zur nächsten Veranstaltung in der Reihe „Literatur und Debatte“ lädt das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst Cottbus am 8. Mai, 19 Uhr, im Dieselkraftwerk (Uferstr. / Am Amtsteich 15) ein.

Diesmal zu Gast ist Gunter Schoß, der in nahezu 50 Kino- und Fernsehfilmen sowie in mehreren Serien spielte. Für den Mitteldeutschen Rundfunk moderierte er die Reihe „Geschichte Mitteldeutschlands“. Der bekannte Schauspieler liest Texte aus Franz Fühmanns Buch „Marsyas – Mythos und Traum“, in dem der Autor in mehreren Episoden griechische Sagen nacherzählt. Franz Fühmann (1922-1984) schrieb Erzählungen, Novellen, Drehbücher, Gedichte und Essays. Sein besonderes Verdienst ist die Übertragung der griechischen Sagen in eine wunderbare, verständliche Sprache. Einfluss und Ruhm, Macht und Ohnmacht, Besitz und Gier sind seit jeher Zutaten, aus denen die Kriege der Menschheit wuchsen, nicht nur bei den alten Griechen.

Die Reihe „Literatur & Debatte“ geht aktuellen gesellschaftlichen Fragen nach und lädt – jeweils verbunden mit einer Lesung, die mit Themen der Zeit korrespondiert – zum Zuhören und Mitreden ein. Das Programm richtet sich an alle literarisch Interessierten, die auf der Suche nach einem Austausch über gesellschaftliche und politische Positionen sind. Bücher aus allen Epochen, die Anknüpfungspunkte zu aktuellen gesellschaftlichen Themen haben, werden dabei von verschiedenen Künstlern gelesen. Nach der Lesung sind die Zuhörer in einer zwanglosen Gesprächsrunde eingeladen, über die im literarischen Kontext stehenden Themen zu sprechen und sich auszutauschen. Offene Gedanken und Meinungen sind in einer unvoreingenommenen Diskussionsrunde gefragt.

Initiatoren der Veranstaltungsserie sind die Regisseurin Anja Panse und der Journalist Thomas Klatt. Für die Veranstaltungen wird kein Eintritt erhoben; die Protagonisten freuen sich über einen freiwilligen „Austritt“ in selbst bestimmter Höhe.