Während des auf neun Tage ausgedehnten Festivals drehen sich 131 Veranstaltungen um Literatur und ihre Schnittpunkte mit anderen kulturellen Genres. "Das macht die Lit.Cologne aus: dass wir besondere Kombinationen präsentieren", sagte Lit.Cologne-Geschäftsführer Rainer Os nowski. Er rechnet mit rund 70 000 Besuchern. Im vergangenen Jahr kamen knapp 50 000 Gäste.
Viele Veranstaltungen des bis zum 18. März gehenden Festivals sind seit langem ausverkauft. Schon knapp zwei Monate vor Beginn habe der Run auf die Karten begonnen, sagte Osnowski. "Die Lit.Colo gne ist längst zum nationalen Ereignis geworden. Die Leute kommen von überall her." Einer der Höhepunkte ist "Die größte Deutschstunde der Welt" mit Bastian Sick am kommenden Montag in der Kölnarena: Knapp 15 000 Tickets wurden dafür verkauft.
Weitere Höhepunkte sind Lesungen mit den deutschen Bestsellerautoren Daniel Kehlmann ("Die Vermessung der Welt"), Arno Geiger ("Es geht uns gut") und Frank Schätzing, der sein neues Buch "Nachrichten aus einem unbekannten Universum" vorstellt, sowie eine Matinée mit der britischen Literatin Doris Lessing. Erstmals ist zudem die Rubrik "populäres Sachbuch" vertreten. Roger Willemsen liest aus seinen Aufzeichnungen "Hier spricht Guantánamo", Leon de Winter und Thomas Hauschild diskutieren über den Terrorismus. (dpa/lh)