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| 15:33 Uhr

Kolumne
Basta ohne Pasta

Daniel Schauff
Daniel Schauff FOTO: Sebastian Schubert / LR
Na dann: Grazie mille, liebe Tatort-Macher aus Ludwigshafen. Ihr habt den Kopper glücklich werden lassen, statt ihn zum Abgang abzuknallen. Dabei hätte das echt ins Auge gehen können – mit Mafiosi spielt man nicht, lernt schließlich jedes sizilianisches Kind. Klein-Kopper hat da wohl nicht so recht zugehört, tut er offenbar immer noch nicht. Schließlich versucht Lena doch, ihm Vernunft einzureden. Aber bei Freundschaft hört Freundschaft eben auf. Und was ist schon die Kollegin gegen einen so coolen Kettenraucher. Kein Wunder also, dass Kopper für den sogar Menschen erschießt. Und die Spuren verwischt, dabei allerdings Spuren hinterlässt und zack: In die Polizeipatsche tritt.  Daniel Schauff

Der letzte Kopper hat jetzt vielleicht keinen vom Sofa gerissen, aber es gab schon weitaus schlechtere Abschiede an Sonntagabenden im Ersten. Wäre das Ganze in München passiert, hätte Kopper am nächsten Tag einfach wieder ins Büro marschieren können. Wenigstens ist man in der Pfalz so konsequent und entlässt ihn. Da stellt sich die Frage: Womit verdient denn nun der Mario sein Geld? Wir erinnern uns: Seine Pasta war offenbar ziemlich gut und hat jede Krise gelöst. Koch vielleicht? Apropos: In Koppers Finale gab’s keine Nudeln. Basta ohne Pasta also. Trotzdem: Ciao, Mario!