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| 13:08 Uhr

Hoyerswerda
Lesung zweier neuer Brigitte-Reimann-Bücher 

Hoyerswerda. Am 21. Juli wäre Brigitte Reimann 85 Jahre alt geworden, vor 45 Jahren mussten sich ihre Freunde von ihr verabschieden. Ihre schönsten und wichtigsten Bücher schrieb die Schriftstellerin in Hoyerswerda. ms

Sie erzählt darin von der Stimmung des Aufbruchs, von Hoffnungen, Träumen, kritisierte Fehlendes und freute sich an sich bildender Gemeinsamkeit und genoss Freundschaften. Hoyerswerdaer erinnern sich gern an Begegnungen mit dieser Frau, „die so herrlich lachen konnte“, wie ihr Schriftsteller-Kollege Helmut Sakowski schrieb. In ihren Büchern „Ankunft im Alltag“ und „Die Geschwister“ schreibt sie von Hoyerswerda, vom Aufbau der Neustadt und vom Entstehen des  Gaskombinates Schwarze Pumpe. Ihr unvollendeter Roman „Franziska Linkerhand“ ist ein Bekenntnis zu  Hoyerswerda, das weltweit gelesen wird. Jüngst erschienen zwei neue Bücher: „Post vom schwarzen Schaf“, ihr Briefwechsel mit den Geschwistern; und  „Ich möchte so gern ein Held sein“, die Briefe zwischen Brigitte Reimann und Wolfgang Schreyer von 1955 -1973.  Am Reimann-Geburtstag, Sonnabend um 15 Uhr, werden in der Hoyerswerdaer Brigitte-Reimann-Begegnungsstätte beide Bücher in einer Lesung vorgestellt.