"Vor allem bei kleinen Verlagen haben wir die Werbetrommel gerührt, das hat sich gelohnt", sagte Buchmessedirektor Oliver Zille gestern bei der Programmvorstellung in Berlin.
Die verkaufte Ausstellungsfläche sei ebenso um acht Prozent gewachsen wie die Zahl der Aussteller mit eigenem Stand. Auch das begleitende Literaturfestival "Leipzig liest" ist mit rund 1 800 Veranstaltungen, 1500 Akteuren und 250 Spielstätten so umfangreich wie nie zuvor.
Den Schwerpunkt legt die Buchmesse, die im vergangenen Jahr 108 000 Besucher anlockte, nach den Worten Zilles weiterhin auf junge deutschsprachige sowie mittelosteuropäische Literatur. Diese Bereiche sollen mit geschärftem Profil in den kommenden Jahren "Standbeine" der Messe bleiben. Auch die Position als größtes Forum für Hörbücher im deutschsprachigen Raum und die Präsentation von Kinder- und Jugendliteratur einschließlich Comics sowie der Bildungsbereich sollen weiter ausgebaut werden. Mit von der Partie ist die ARD mit ihrer "6. Hörbuchnacht".
Die zweite "Lange Leipziger Lesenacht" ist in diesem Jahr 40 jungen deutschsprachigen Autoren zumeist kleiner Verlage vorbehalten, unter ihnen Juli Zeh und Clemens Meyer und Leonie Swann. (dpa/pb)