Nach Angaben der Veranstalter kamen rund 127 000 Bücherfreunde auf das Messegelände, auf dem 2348 Verlage aus 36 Ländern ihre Frühjahrs-Neuerscheinungen und -programme präsentiert hatten. "Die Besucherzahl hat sich konsolidiert", sagte Buchmesse-Direktor Oliver Zille angesichts der Steigerung von 0,8 Prozent nach dem 17-prozentigen Plus im Vorjahr.
"Die Leipziger Buchmesse hat literarische und wirtschaftliche Akzente gesetzt, den Autoren und Lesern ein Podium geboten und den Buchmarkt belebt", resümierte der Chef der Messegesellschaft, Wolfgang Marzin. Als Erfolg wertete er vor allem den diesjährigen Schwerpunkt Bildung, der nach Ansicht von Ausstellern und Fachbesuchern aus diesem Bereich in Leipzig gut aufgehoben sei. Er soll nach Angaben von Oliver Zille in den nächsten Jahren ausgebaut werden. In zahlreichen Veranstaltungen und Präsentationen hatte sich die Messe allen Aspekten rund um Erziehung und Ausbildung gewidmet.
Weitere Höhepunkten waren die Lange Leipziger Lese nacht mit 46 Jungautoren und die Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse an Ingo Schulze ("Handy. Dreizehn Geschichten in alter Manier"), Saul Friedländer ("Die Jahre der Vernichtung. Das Dritte Reich und die Juden 1939 - 1945") sowie Übersetzerin Swetlana Geier. Sehr zufrieden zeigten sich nach eigenen Angaben auch die Aussteller, von denen 89 Prozent 2008 wieder kommen wollen. (dpa/kk)