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Leipziger Bachfest 2007 bietet mehr als Bach

Leipzig.. Das Bachfest Leipzig 2007 begibt sich unter dem Motto „Von Monteverdi zu Bach“ auf Spurensuche. Rund 90 Veranstaltungen stehen vom 7. bis zum 17. Juni auf dem Programm des Festivals, das den Komponisten Claudio Monteverdi zu dessen 340. Geburtstag ehrt.

Damit schlägt das Bachfest zugleich die Brücke von den Anfängen des Barockzeitalters bis zu seiner späten Reife. Den Auftakt gibt der Thomanerchor unter Christoph Biller mit Monteverdis Marienvesper. Zum Abschluss erklingt traditionell Bachs h-Moll Messe, erstmals mit dem Tölzer Knabenchor.
Das Bachfest 2007 werde unter anderem mit Sir John Eliot Gardiner und Nikolaus Harnoncourt ein Gipfeltreffen der Weltstars, die sich um die authentische Aufführungspraxis verdient gemacht hätten, sagte Elmar Weingarten vom künstlerischen Direktorium des Bachfestes gestern. Die Mehrzahl der Programme sei speziell für das Bachfest erarbeitet worden und gehöre nicht zum gängigen Konzertrepertoire der Künstler und Ensembles. Das Bachfest bleibe auch künftig in der Authentizität des Ortes und der Tradition der historischen Aufführungspraxis verwurzelt, betonte der Geschäftsführer der Stiftung Bach-Archiv Leipzig, Dettloff Schwerdtfeger. "Wir können dort spielen, wo bereits Bach musizierte." Der Barock-Komponist Johann Sebastian Bach (1685-1750) verbrachte fast die Hälfte seines Lebens als Thomaskantor und städtischer Musikdirektor in Leipzig.
Das traditionelle "Bach on Air" verknüpft Klassik und Jazz. Die Reihe "Bach - Reflections in Jazz" trägt das Fest aus den Konzertsälen in die Kneipen der Stadt. (ddp/fxk)