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Kurzprosa und Königsberg-Aufenthalt

Frankfurt (Oder).. Kurzprosa und Kleists Aufenthalt in Königsberg 1806 stehen im Mittelpunkt der Kleist-Festtage vom 17. bis 21. Oktober in Frankfurt (Oder). Zehn Autoren wurden eingeladen, die auch in Schulen beiderseits der Oder lesen werden, teilte das Kleist-Museum gestern mit.

Der Dichter Heinrich von Kleist (1777-1811) wurde in Frankfurt (Oder) geboren. Mit den Festtagen wird an sein Leben und Werk erinnert, diesmal zum Thema "Europäische Kurzprosa von Kleist bis heute".
Mit einem zu den Festtagen beginnenden Kleist-Countdown will das Museum auf den 200. Todestag von Kleist im Jahr 2011 hinweisen. Das jeweilige Jahr im Leben des Dichters solle mit Blick auf dieses Jubiläum beleuchtet werden, sagte Museumsdirektor Lothar Jordan. In diesem Jahr führe die Spur nach Königsberg, wo Kleist das Jahr 1806 verbrachte. Geplant sei auch, die Kontakte zu Einrichtungen im heutigen Kaliningrad auszubauen. Wissenschaftler aus der russischen Stdat kommen zu den Festtagen. Zu dem Thema wird im Kleist-Museum eine Ausstellung eröffnet, die bis Jahresende zu sehen ist.
Die Kleist-Festtage werden mit einem Vortrag des Journalisten Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung) eröffnet. Zu den Autoren gehört der Kleist-Preisträger von 1988, Ulrich Horstmann. Der Schauspieler Peter Sodann liest unter dem Thema "Vermischtes" aus Zeitungen, die Kleist sowie Heinrich Zschokke in Berlin und der Oderstadt herausgaben.
(dpa/pb) www.kleist-museum.de