Weiterhin zeigen Frauen ihre großen, kleinen, fülligeren und schlankeren Körper in sozialen Netzwerken, um unter dem Hashtag #bodypositivity ein Zeichen zu setzen und für ein positives Körperbild einzutreten. Die Modeindustrie springt nicht nur auf den Plus-Size-Trend auf, indem sie Plus-Size-Models bucht, sondern auch insofern, als das entsprechende Angebot stetig wächst. Besonders online wird heute bereits eine beachtliche Auswahl an Kleidung in großen Größen angeboten, die auch aktuelle Modetrends berücksichtigt. Dabei gibt es auch viele regelrechte "Wunderteile", welche die Kurven so richtig schön in Szene setzen. Ganz wichtig: Überkommene Regeln, wie etwa die, auf Muster zu verzichten, sollte man unbedingt aus dem Gedächtnis streichen.

Bauchfrei geht nicht? Von wegen!

Immer wieder wird die Mär verbreitet, dass bauchfreie Oberteile doch nur etwas für schlanke Frauen mit einem trainierten Bauch seien. Doch in der Mode gilt: Trag, was du willst - Hauptsache, du fühlst dich wohl! Besonders beliebt ist die Kombination von einem Crop-Top - also einem kurzen Top, das bis kurz unter den Brustansatz reicht - mit einem hochgeschnittenen Unterteil. Ob nun mit einem Taillenrock, einer High-Waist-Hose oder Shorts: Diese Outfitkombination kaschiert den Unterbauch, lässt aber trotzdem ein wenig Haut blitzen und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Taille. Ausgestellte Midi-Röcke zaubern eine besonders weibliche Figur. Diejenigen, die nicht so viel Haut zeigen wollen, ihr neues Crop-Top aber trotzdem gern tragen möchten, können auf den Lagen-Look ausweichen. Dabei zieht man unter das kurze Oberteil einfach ein lockeres Shirt oder eine lange Bluse - das ist trendy und außerdem eine Möglichkeit, das Crop-Top auch noch im Herbst und Winter anziehen zu können.

Vorzüge betonen und nicht verstecken

Oft liest man, dass Frauen mit etwas betonteren Hüften lieber nicht zu figurbetonter Kleidung greifen sollten. Dass dies nicht stimmen muss, zeigt am besten das It-Girl Kim Kardashian , das in knappen Outfits gern ihre tollen Kurven präsentiert. Gerade mit gut sitzender, körperbetonter Kleidung werden die Vorzüge in den Mittelpunkt gerückt, während man andererseits in einem lockeren Kleid vielleicht geradezu untergeht und das Ganze schnell einen zeltartigen Charakter annehmen kann. Wichtig ist, dass die Vorzüge hervorgehoben werden. Der Blick kann auf das hübsche Dekolleté gelenkt werden oder mit einem Taillenrock auf die schmale Körpermitte. Wer schöne Beine hat, aber eher Bauch und Hüfte verstecken möchte, greift zu einem kurzen A-Linien-Kleid - gern mit Taillengürtel. Midi-Röcke kaschieren die Beine und sehen in Kombination mit einem luftigen Oberteil, welches in den Rock gesteckt wird, und einer Jeans- oder Biker-Jacke besonders lässig aus.

Knallige Farben und Streifen

Schwarz macht optisch zwar schlank, ist allerdings auf die Dauer langweilig. Frauen mit Kurven sollten ihre Körper nicht verstecken und unbedingt auf Knallfarben setzen. Die machen gute Laune und sind vor allem in dieser Saison total angesagt . Egal, ob Orange, Rot, Grün oder Pink - Hauptsache, es hat Würze. Eine weitere mittlerweile veraltete Moderegel besagt: Querstreifen tragen auf, Längsstreifen strecken den Körper. Das heißt aber nicht, dass Querstreifen-Liebhaber auf das Muster in ihrer Garderobe verzichten müssen. Denn auch bei Mustern geht es darum, sie richtig einzusetzen. Wer zum Beispiel einen recht schmalen Oberkörper und eine kleine Oberweite hat, setzt am besten ein Streifenshirt ein, das diese Körperpartie voluminöser erscheinen lässt.