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| 16:00 Uhr

Veranstaltungstipp
Kunzes Briefe an Brigitte Reimann

ARCHIV - Im sächsischen Hoyerswerda wirbt ein Aufsteller mit dem Bild der Schriftstellerin Brigitte Reimann (1933-1973) für eine Ausstellung im Stadtmuseum, aufgenommen am 21.07.2003. Eine Tonfigur mit einem sechs Meter langen Zopf soll in Hoyerswerda an die Schriftstellerin Brigitte Reimann erinnern. Für die Skulptur «Große Liegende» seien in nur sechs Wochen rund 15 000 Euro an Spenden aus einem weiten Umkreis eingegangen, sagte der Vorsitzende des Kunstvereins, Martin Schmidt. Fast 56 000 Euro werden insgesamt gebraucht. Foto: Matthias Hiekel/lsn (zu lsn 0149 vom 06.04.2011) +++(c) ZB-FUNKREGIO OST - Honorarfrei nur für Bezieher des ZB-Regiodienstes+++Die Schriftstellerin Brigitte Reimann, hier auf einem Aufsteller für eine Ausstellung. Foto: ZB
ARCHIV - Im sächsischen Hoyerswerda wirbt ein Aufsteller mit dem Bild der Schriftstellerin Brigitte Reimann (1933-1973) für eine Ausstellung im Stadtmuseum, aufgenommen am 21.07.2003. Eine Tonfigur mit einem sechs Meter langen Zopf soll in Hoyerswerda an die Schriftstellerin Brigitte Reimann erinnern. Für die Skulptur «Große Liegende» seien in nur sechs Wochen rund 15 000 Euro an Spenden aus einem weiten Umkreis eingegangen, sagte der Vorsitzende des Kunstvereins, Martin Schmidt. Fast 56 000 Euro werden insgesamt gebraucht. Foto: Matthias Hiekel/lsn (zu lsn 0149 vom 06.04.2011) +++(c) ZB-FUNKREGIO OST - Honorarfrei nur für Bezieher des ZB-Regiodienstes+++Die Schriftstellerin Brigitte Reimann, hier auf einem Aufsteller für eine Ausstellung. Foto: ZB FOTO: Matthias Hiekel
Hoyerswerda. (ms) Mit einer Lesung erstmals veröffentlichter Briefe an die Schriftstellerin Brigitte Reimann erinnert am Mittwoch um 15.30 Uhr der Hoyerswerdaer Kunstverein in der Brigitte Reimann–Begegnungsstätte in der Reimannstraße an deren Tod vor 45 Jahren. Von Martin Schmidt

Helene Schmidt liest aus Briefen des Dichters Reiner Kunze an die Schriftstellerin. Die Briefe wurden vor wenigen Wochen erstmals veröffentlicht. Beide Schriftsteller waren damals sehr jung und hatten mit ihren ersten Büchern auf sich aufmerksam gemacht. Reiner Kunze schrieb an Brigitte Reimann: „...Literatur ist nicht für den Augenblick allein, Literatur wird sich halten, selbst erhalten, bis sie aktiv sein kann...“ Bei einer gemeinsam gestalteten Kaffee-/Teerunde erzählen Zeitzeugen von Begegnungen mit der Dichterin und dem Leben in jenen Jahren. Die Bücher Brigitte Reimanns sind in zahlreiche  Sprachen übersetzt und führen immer wieder junge Leute aus fremden Ländern nach Hoyerswerda, die sie als grüne Stadt bewundern. „So, wie es sich Brigitte Reimann einst erträumte. Ihr Mahnen und ihre Diskussionen halfen, dies zu verwirklichen“, erinnert Vereinsvorsitzender Martin Schmidt. Freunde der Literatur und von Geschichten sind herzlich zum gemeinsamen Nachdenken eingeladen.