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| 17:53 Uhr

Hoyerswerda
Geballtes Kulturwochenende in der Kufa: Malerei bis Film

 Mona Höke: Ohne Titel, aus der Serie „Launen“, 2018, 30x40cm, Tusche auf Papier
Mona Höke: Ohne Titel, aus der Serie „Launen“, 2018, 30x40cm, Tusche auf Papier FOTO: Mona Höke
Hoyerswerda. () Ein geballtes Kulturwochenende steht in der Hoyerswerdaer Kulturfabrik (Kufa) an. Es beginnt am 15. März 2019, 18.30 Uhr, mit einer Vernissage im Kunstraum XII. Die Cottbuser Künstlerin Mona Höke stellt bis zum 6. Mai 2019 unter dem Titel „Dialog“ Malerei und Papierarbeiten aus.

Seit vielen Jahren experimentiert Mona Höke mit Schrift, Zeichen und kalligrafischen Elementen. Literarische Inspiration, die sie in Dichtung und Poesie findet, bringt sie mit der Malerei in Einklang – ein Dialog zwischen Textfragmenten und Bildschichten entsteht. Sie entwickelt darin eine eigenständige künstlerische Sprache und ein Formenrepertoire, das sie dem Betrachter in teilweise lesbaren Textzitaten, verschlüsselten Botschaften und Andeutungen lustvoll mitteilt. Neben der Umsetzung auf großflächigen Leinwänden gehört ihre Leidenschaft vor allem der Arbeit auf Papier, das in allen seinen Facetten ihr vielfältige Bearbeitungsmöglichkeiten bietet. Höke, die 1997 mit privaten Studien der Malerei begann, arbeitet seit 2000 als freischaffende Künstlerin, erhielt 2014 den Brandenburgischen Kunstpreis in Malerei und ist Mitglied im Verband Bildender Künstler Brandenburg.

Am 15. März 2019 ist ab 20 Uhr in der Kufa auch Clemens Christian Poetzsch solo am Piano zu erleben. Der vielfach mit Preisen ausgezeichnete Pianist und Komponist fasziniert Publikum und Kritiker gleichermaßen mit seinen Kompositionen und Aufnahmen und seiner erfrischenden Spieltechnik, Klaviermusik zwischen den Genres. Am 16. März 2019, 20 Uhr, stellt Horst Evers sein Programm „Früher war ich älter“ vor. Horst Evers hat in der Schule lesen gelernt und deshalb liest der Autor, Kabarettist und Geschichtenerzähler vor. Es werde neue Geschichten geben, sehr viel zum Lachen, vielleicht ein Lied, eher nicht Tanz und garantiert keine Tiere, heißt es in der Ankündigung.

Ein Dia-Vortrag präsentiert am 17. März 2019, 16 Uhr, „Märchenhaftes Marokko“. 20 Uhr gibt es einen besonderen Film: „Yuli“ in der Regie von Icíar Bollaín. Die Koproduktion aus Spanien/Großbritannien/Deutschland/Kuba 2018 gibt Einblick in die Biografie von Carlos Acosta. Die kubanische Tanzlegende wurde fast gegen seinen Willen zum internationalen Star.

 Mona Höke: Ohne Titel, aus der Serie „Launen“, 2018, 30x40cm, Tusche auf Papier
Mona Höke: Ohne Titel, aus der Serie „Launen“, 2018, 30x40cm, Tusche auf Papier FOTO: Mona Höke