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Krimi-Serien-Potenzial

Ein fünfzehnjähriges Mädchen ist spurlos verschwunden. Der Stockholmer Kommissar Sam Berger soll den Fall lösen, tappt jedoch mit seinem Team völlig im Dunkeln. Axel Knönagel

Dann geht ein anonymer Hinweis ein, der dem Fall die entscheidende Wendung bringen könnte. Arne Dahls neuer Roman beginnt in dem Moment, als die Polizei die abgelegene Hütte stürmt, in dem das Mädchen angeblich sein soll. Berger spürt, dass er nahe am Täter dran ist. Und tatsächlich werden die Polizisten erwartet. Aber der Fall ist damit nicht gelöst. Ganz im Gegenteil. Berger findet Spuren, die ihn zu der Überzeugung bringen, dass er es mit einem Serientäter zu tun hat. Was als klassischer Krimi beginnt, entwickelt sich zu einem komplexen Psychothriller. Der schwedische Erfolgsautor Arne Dahl (53), der eigentlich Jan Arnald heißt, hat eine Vorliebe für Romanserien. Gleich zehn Romane schrieb er über die schwedische A-Gruppe. Auch Sam Berger und die anderen Ermittler in "Sieben minus eins" bieten erhebliches Potenzial für weitere Kriminalromane.

Arne Dahl: Sieben minus eins. Piper Verlag, 414 Seiten, 16,99 Euro